Minijob Rechner

Welche Belastungen ergeben sich bei Minijobs für Arbeitnehmer und Arbeitrgeber in 2017 oder 2018? Der Minijob-Rechner gibt die schnelle Auskunft.



Minijobs sind auch unter den Begriffen 450 Euro Job bzw. früher 400 Euro Job bekannt. Immer häufiger suchen Arbeitnehmer als sogenannte Minijobber einen Teilzeitjob oder Nebenjob auf 450 Euro Basis. Ab dem 1. Januar 2013 wurde die Entgeltgrenze für geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse von 400 Euro auf 450 Euro angehoben. Mit dem Minijob-Rechner können die vom Arbeitgeber zu tragenden pauschalen Sozialversicherungsabgaben für die Krankenversicherung (13%) und die Rentenversicherung (15%) sowie der pauschale Steuersatz in Höhe von 2% berechnet werden. Beiträge für die Arbeitslosenversicherung fallen nicht an. Der Arbeitgeber trägt diese Abgaben abgesehen von den aufgestockten Rentenversicherungsbeiträgen bei Minijobs allein. Erst in der sogenannten Gleitzone (seit 2013 450,01 Euro bis 850,00 Euro) trägt auch der Arbeitnehmer einen Anteil an den Sozialversicherungsabgaben. Nutzen Sie hierfür z.B. den folgenden Gleitzonenrechner. Für reguläre Beschäftigungsverhältnisse kann der Lohnrechner auf der Startseite verwendet werden.






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Minijob Rentenbeiträge

Arbeitnehmer sollten unbedingt überlegen, den pauschalen Betrag für die Rentenversicherung aufzustocken und somit die vollen Rentenansprüche zu erwerben. Durch die Absenkung des allgemeinen Rentenbeitrags sind hierfür in 2017 nur 3,7 Prozent und in 2018 3,6% des Gehaltes zu zahlen. Für Minijob-Beschäftigungsverhältnisse ab dem 1. Januar 2013 besteht mit Ausnahme für Rentner eine Pflicht zur Aufstockung. Der Minijob-Rechner berechnet unter anderem diesen Aufstockungsbetrag sowie das verbleibende Netto. Für die Richtigkeit aller Angaben durch den Minijob-Rechner wird keine Gewähr übernommen.

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450 Euro Job Arbeitgeber

Bei der Arbeitgeberbelastung für 450 Euro Jobs werden durch den Minijobrechner die Umlage U1 (2017: 0,9%, 2018: 0,9%) für Krankheit, die Umlage U2 (2017: 0,3%, 2018: 0,24%) für Schwangerschaft/Mutterschaft sowie die Insolvenzgeldumlage (2017: 0,09%, 2018: 0,06%) berücksichtigt. Die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung sind je nach Unternehmensart unterschiedlich und an den zuständigen Unfallversicherungsträger abzuführen. Die Beitragssätze müssen daher entsprechend ergänzt werden.

Arbeitgeber für gewerbliche Minijobber sind zur Einhaltung des Mindestlohns außerdem dazu verpflichtet, Aufzeichnungen über die Arbeitszeit nach § 17 Mindestlohngesetz (MiLoG) zu führen und diese 2 Jahre lang aufzubewahren. Hierzu können Stundenzettel oder Arbeitszeiterfassungen in digitaler Form genutzt werden.    

Tipps zu den Sozialabgaben bei Minijobs

Für Minijobber, die privat krankenversichert sind, ist kein Pauschalbeitrag für die Krankenversicherung zu entrichten. Der Beitrag ist allerdings zu bezahlen, wenn der Minijobber in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, freiwillig oder familienversichert ist. Das gilt auch dann, wenn die Beitragsbemessungsgrenze durch andere Einkünfte bereits überschritten wurde.

Unter Umständen ist es günstiger, Arbeitnehmer über einen Midijob ab 450,01 Euro an Stelle eines Minijobs zu beschäftigen. Die Kosten der Beitragsbelastung für den Arbeitgeber sind in diesem Fall sogar geringer als bei einem 450 Euro Job. Der Arbeitnehmer hat dann zwar ein geringeres Nettoeinkommen, es gibt aber auch Vorteile. Der Midijobber genießt vollen Krankenversicherungsschutz und erhält im Krankheitsfall nach Ende einer sechswöchigen Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber auch ein Krankengeld von der Krankenkasse. Bei Verlust des Arbeitsplatzes und Arbeitslosigkeit kann außerdem ein Anspruch auf Arbeitslosengeld bestehen.

   

Weitere Informationen zu Minijobs

Weiter Informationen zu Minijobs erhalten Sie z.B. auf der Seite der Minijob-Zentrale.


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Inhaltsverzeichnis
1. Minijob Rentenbeiträge
2. Umlagen Arbeitgeber
3. Tipps Sozialabgaben Minijob
4. Weitere Infos zu Minijobs



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